Beim türkischen Frisör auf die Frage “Wie wollen Sie es denn geschnitten haben?” zu antworten: “Kurz. Mit der Maschine. 15 Millimeter, ist ja Winter.” entbehrt nicht einer gewissen Brisanz. Aber was mache ich mir Sorgen, wenn solche Leute neben mir im Stuhl sitzen:

(auch Deutscher): Hasan, kannst du mal kurz rüber kommen und mir die Ohren absenken?

Hasan: Wenn du deine Ohren absenken lassen willst, musst du zum Chirurg!

Das nenn ich integriert! :-)

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#1: “Boah, dass ist scheinbar auch so eine Macke geworden, dass alle Leute draussen auf der Straße mit dem Handy telefonieren müssen!”

#2: “Die haben vermutlich E-Plus und in geschlossenen Gebäuden keinen Empfang.”

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“teilweise erhebliche Fahrplanabweichung”

Die Rubrik gab es lange nicht mehr. Liegt vermutlich auch daran, dass mir lange keine süffisanten Bemerkungen zu Ohren gekommen sind. Heute war es dann doch wieder soweit und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten:

Manchmal komme ich mir vor wie im Zoo, dabei haben die alle studiert.

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Kommen heute von Thomas Lauer via Twitter. Sind zwar total uralte Telefon-Kalauer, haben mich aber gestern Abend ein bischen zum Schmunzeln gebracht ;-)

Habe gerade bei den Weight-Watchers angerufen. Hat aber keiner abgenommen.

Bei einem Diskjockey habe ich auch angerufen. Der hat aber gleich wieder aufgelegt.

Und falls jemand bei Spiderman anrufen will: Der hat gerade kein Netz.

Aus Koch / Richter 2009, Enterprise 2.0 – Fallstudie: Social Networking bei Accenture

Akzeptanz und Vertrauen werden vor allem durch Vorbildverhalten von Vorgesetzten erzeugt.

Im Buch geht es zwar um die Einführung eines Social Network Systems bei Accenture, diesen Satz kann man aber unverändert auf jede Situation im Büroalltag anwenden. Finde ich.

Kommt heute von Dieter Nuhr via Twitter:

Bin übrigens in Österreich, einem der schönsten Länder Asiens.

Meine liebenswürdige Kollegin auf die Frage, warum ihr Schreibtisch so ordentlich augeräumt ist, während meiner immer völlig chaotisch scheint:

Das ist aber nur im Büro so. Ich bin sozusagen ein Büro-Monk.

Zum Thema #zensursula hat Volker Pispers in dieser Woche Podcast WDR 2 Kabarett vom 24.06.09 etwas tolles gesagt:

Statt sich um die Löschung dieser unbestritten furchtbaren Seiten zu kümmern, wird nur ein virtuelles Stoppschild aufgestellt. Das Stoppschild kennen Sie aus dem Straßenverkehr: Es heisst nicht Durchfahrt verboten, oder Straße gesperrt, es heisst man soll anhalten, sicher stellen, dass keiner kommt und in Ruhe weiter fahren. Folgerichtig wird der Zugang zu den schrecklichen Seiten nicht gesperrt, sondern lediglich so erschwert, dass nur noch die hin kommen, die unbedingt hin wollen und sich etwas mit dem Internet auskennen. Vergleichbar wäre: Ein Polizist überrascht einen Vergewaltiger auf frischer Tat und statt sich auf ihn zu stürzen, errichtet er einen Sichtschutz, damit zufällig vorbei kommende Passante die schrecklichen Bilder nicht unfreiwillig mit ansehen müssen. Da würde man doch auch sagen: Gut, dass sich da mal einer drum gekümmert hat!

Da hat er leider recht, der gute Mann.

Nur weil man sich etwas kindliche Naivität und jugendlichen Leichtsinn bewahrt, heisst es noch lange nicht, dass man nicht erwachsen ist. Erwachsen sein heisst, die Dinge auch als solche zu erkennen.