Was darf Amazon mit den hochgeladenen Bildern anstellen?

In meinem Job bin ich salopp gesagt “der Typ aus dem Internet” und kümmere mich um alles, was in irgend einer Form mit den Onlineauftritten der Firma zu tun hat. Aber darüber hinaus bekomme ich auch mit gewisser Regelmässigkeit Anfragen zu Themen, die damit nicht direkt in Verbindung stehen. So wurde vor kurzem an mich die Frage heran getragen “Was passiert mit unseren Bildern, die wir zu unseren Produkten bei Amazon hochladen?Weiterlesen

Rennwochenende: Seligenstädter Wasserlauf

Nachdem ich bereits Anfang März mehr oder weniger erfolgreich den Lufthansa Halbmarathon 2014 bei idealem Laufwetter absolviert hatte, folgte nun am Sonntag der zweite Streich: Der Seligenstädter Wasserlauf. Hier waren ein paar Kilometer mehr als die Halbmarathonstrecke zu absolvieren.

Wie bei vielen Volksläufen hatte man auch in Seligenstadt unterschiedliche Streckenlängen zur Auswahl. Anfangs hatte ich zwar noch überlegt, ob ich nicht einmal die 10km-Strecke ausprobieren will. Das war mir dann aber doch zu wenig. Zwar könnte ich hier sicher mal ein bisschen Gas geben, aber irgendwie glaube ich nicht so richtig an die Kurzstrecke. Bei 10 Kilometern ist das Rennen ja quasi in dem Moment vorbei, wo man die Betriebstemperatur erreicht hat.

Startnummer Seligenstädter Wasserlauf

Dieses mal bin ich nicht um Bestzeit mitgelaufen, sondern wirklich nur Just for fun. 25 Kilometer sind keine “übliche” Wettkampfdistanz, ich habe dafür keine Vergleichswerte. Im Training habe ich im vergangenen Jahr den einen oder anderen Lauf absolviert, der entfernungsmässig in dieser Größenordnung lag (23km, 28km), aber das war ja “nur” Training. Ich hatte hochgerechnet, dass ich im Halbmarathon-Wettkampftempo auf etwa 1:59:00 laufen müsste – das war für mich aber kein Muss, sondern eher eine Orientierung. Und für meine Halbmarathon Bestzeit vor vier Wochen (1:40:07) musste ich mich verhältnismäßig ganz schön reinhängen. Ich habe mir keine konkrete Zielmarke gesetzt, sondern bin diesen Lauf eigentlich mehr oder weniger als etwas umfangreicheren Trainingslauf angegangen. Also habe ich mein Tempo rein nach Gefühl justiert.

Ein Lauf als Heimspiel

Die 25km-Strecke am Mainufer entlang kenne ich schon fast im Schlaf. Immer wenn ich von daheim aus loslaufe, absolviere ich ja zumindest ein Teilstück dieser Strecke. Und da ich auf dem Main-Wanderweg entlang insgesamt sicher schon einige hundert Kilometer auf der Strecke lang gelaufen bin, kenne ich bestimmt jede Bodenwelle dort. Das war auch ganz gut so, denn ich wusste genau wann und wo welche Steigung kommt.

Da Seligenstadt ganz in der Nähe ist, bin ich mit dem Fahrrad rüber gefahren und habe deshalb auf das Aufwärmprogramm verzichtet. Ich habe mich am Freitag dann noch entschieden, mich vorab anzumelden, da nur 400 Startplätze zur Verfügung standen und in den vergangen vier Wochen etwa 200 Anmeldungen dazu gekommen sind. Sicher ist sicher. Bei der Startnummernabholung ging alles recht flott, ohne großartiges anstehen oder so. War auch mal ganz angenehm.

Die ersten 7,5 bzw. 15 Kilometer der Strecke – weil Wende nach 7,5 und genau den gleichen Teil zurück – verlaufen genau dort lang, den ich schon sooooo oft gelaufen bin. Zwar war das Teilnehmerfeld die ersten 5 Kilometer noch recht eng, aber ich wusste ja genau, an welcher Stelle der doch recht schmale Radweg etwas breiter wird und ich zum Überholen ansetzen kann. Auch das Stück hinter Mainhausen durch den Wald, mit den beiden fiesen Steigungen kurz vor und kurz nach der Wende kannte ich schon aus dem Eff-Eff, so dass ich mich darauf einstellen konnte.

Das Rennen

Pünktlich um 9:15 fiel der Startschuss, mainaufwärts Richtung Aschaffenburg. Zwar war es auf dem Weg nach Seligenstadt noch etwas diesig, aber am Start kam dann die Sonne raus. Und sie blieb. So war der ganze Lauf von frühlingshaftem Wetter geprägt. Gefühlt lag die Temperatur um die 15°C, wolkenfreier Himmel und stets ein laues Lüftchen – ideales Wetter für einen Langstreckenlauf eben.

Anfangs war ich mit knapp 4:40 min/km recht flott unterwegs. Dann wollte ich ein wenig das Tempo drosseln, das hat aber nicht so wirklich geklappt. Ein wenig war schon die Befürchtung da, dass ich mich in der ersten Rennhälfte wieder etwas übernehme und dann in der zweiten Hälfte entsprechend verliere. Dem war aber gar nicht so. Vermutlich hat das lockere Training in den vergangen Wochen doch dazu beigetragen, dass ich das Tempo über die gesamte Distanz weg ganz gut halten konnte. Vielleicht trägt auch ein wenig dazu bei, dass ich mir dann nach etwa 4 bis 5 Kilometern einen “Hasen” genommen habe und einfach im Windschatten mitgelaufen bin. Ihm wurde das aber scheinbar zu bunt und er hat dann nach 11 Kilometer ein wenig angezogen und er ist einfach weg gelaufen. Aber nicht weit, so 200 bis 300 Meter vor mir hatte ich ihn für den Rest des Rennens immer gut im Blick.

Nachdem sich dann meine Hase verabschiedet hatte, habe ich dann tatsächlich das Tempo etwas herunter setzen können und bin relativ konstant mit 4:50 min/km weiter gelaufen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses für Trainingsverhältnisse (5:15 min/km) recht hohe Tempo so lange durchhalte ohne im weiteren Verlauf Erschöpfungserscheinungen zu bekommen und dann doch einzubrechen.

Am Ende kam ich mit 2:01:24 ins Ziel. Natürlich glücklich wie immer, auch wegen der recht guten Zeit. Es ist schon ein faszinierend, dass man in einem Rennen automatisch schneller läuft, als im Training – auch wenn man das per se gar nicht beabsichtigt.

FC Bayern Fans in den USA gestrandet – der 11Freunde Aprilscherz

Ha! Ich hab mich ein bisschen darüber gefreut – Schadenfreude eben. Aber ich habe auch ein wenig darüber geärgert, wie deppert denn man wieder alle Beteligten sein können. Ursache war diese Meldung heute früh in meinem Facebook-Stream:

Das muss man auch erst mal hinkriegen:

Bayern-Fans landen im falschen Manchester! In den USA!

www.11freunde.de/artikel/irre-panne-vor-cl-viertelfinale-bayern-fans-im-falschen-manchester-usa-gelandet

11Freunde Meldung auf Facebook: FC Bayern-Fans im falschen Manchester gelandet.

Ja, aber da bin ich den 11Freunden wohl gehörig auf den Leim gegangen. Denn offensichtlich handelt es sich um einen Aprilscherz.

Die Indizien

  1. Auf der Beitragsseite bei 11freunde.de sind die Kommentare deaktiviert. Das fand ich urkomisch. Denn ich wollte nach einigem hin und her überlegen darunter schreiben “Ist wohl ein Gastbeitrag von Stefan Sichermann anlässlich des 1. Aprils?“. Und das ist wohl auch so.
  2. Der Twitter-Account des Fanclubs “Weisswurstterror” hat erst 12 Beiträge und hatte erst am 31. März seinen ersten Tweet.
  3. Und Schlußendlich: Der im 11Freude-Beitrag (mit Screenshot) “zitierte” Twitter-Beitrag des FC Bayern ist auf deren Twitter-Account nicht zu finden.

Tja – touché muss ich ja gestehen.

Wie ich eine PowerPoint-Datei um 97% Speicherplatz schrumpfte

Ja, manchmal ist dieses neumodische Computergedöns unergründlich. Ich glaube, keiner weiß, wie manche Programme wirklich funktionieren. Und schon gar nicht diese Microsoft Office Applikationen. Ich habe absolut keine Ahnung, wie Microsoft PowerPoint das hinbekommen hat, mir fehlt auch die Fantasie, mir da was zusammen zu spinnen. Aber PowerPoint hat es geschafft, aus einer recht überschaubaren Präsentation einen ansehnlichen Datenbatzen mit knapp 10 MB Größe zu erstellen.

Für ein Projekt hatte ich neulich eine PowerPoint-Präsentation erstellt, um die Ergebnisse darzustellen und halbwegs manierlich aufzubereiten. Insgesamt hatte die PowerPoint Präsentation nur 17 Folien. Darin hatte ich außer zwei kleinen Logos nur zwei weitere Bilder – der Rest bestand eigentlich ausschließlich aus Text und Tabellen, sowie ein paar Notizen zu einzelnen Folien. Auf der Festplatte nahm die Datei aber schlappe 10.500 kB an Platz weg. Das kam mir von Anfang an merkwürdig vor, aber war mir zunächst egal. Zum Ausdrucken und zum Präsentieren auf dem Beamer war es ok – es hat ja soweit funktioniert.

Nun wollte ich die Datei aber per Email verschicken. Und da gehen 10 MB Anhang mal gar nicht. Zum einen weil ich es einfach frech finde, so einen riesigen Anhang zu verschicken, wenn der Empfänger das nicht erwarten würde. Zum anderen aber, weil es der Inhalt einfach nicht hergibt, dass die Datei so groß ist. Wären es 17 Folien mit fast ausschließlich Fotos gewesen, hätte ich gesagt: Ok, das passt vom Umfang her. Aber so … war mir das doch ein wenig zuwider. Und außerdem erlaubt es unserer Mailserver nicht, dass wir so große Dateien empfangen. Und ich gehe einfach mal davon aus, dass das Verschicken dann genau so wenig funktioniert. Oder eben beim Empfänger eine ähnliche Begrenzung vorliegt.

Also hiess es für mich: Datei verkleinern. Aber nur wie? Denn da war ja an und für sich nichts großes drin. Ich habe zwar die beiden Bilder entfernt, und auch die Logos. Aber das hat die Dateigröße um grade einmal 250kB geschrumpft. Auch die Datei neu mit “Speichern unter…” zu speichern hat ganz und gar nicht geholfen.

Da stand ich also immer noch mit 10.250kB als Mailanhang da. Ich hatte keine Zeit – und auch ehrlich gesagt keine Lust – groß in die Ursachenforschung zu gehen, was PowerPoint mir da für einen Mist an Daten unterjubelt. Also habe ich kurzerhand eine neue Power-Point-Präsentation erstellt. Die Masterfolie und jede der Präsentationsfolien habe ich einzeln per Copy-&-Paste in die neue Präsentation kopiert. Die neue Datei dann abgespeichert und siehe da – da war die Datei nur noch 276 kB groß. Aber ich habe nach wie vor keinen Plan, warum die zuvor rund 38 mal größer war.

Das gleiche Phänomen habe ich übrigens auch schon bei der einen oder anderen Word-Datei bemerkt.